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PRG Retatrutide Peptide on a white background

Retatrutid 20 mg – GLP-1/GIP/Glukagon-Agonist | Forschungspeptid

€180,00
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Standard-Fläschchen- oder Pen-Format, nur für Forschungszwecke

Retatrutide 20 mg Übersicht:

Retatrutide bindet drei wichtige Stoffwechselrezeptoren und sorgt so für eine verstärkte therapeutische Wirkung. Die Aktivierung von GLP-1R verbessert die Insulinsekretion und das Sättigungsgefühl, GIPR steigert die Insulinreaktion und kann einen gesunden Fettstoffwechsel fördern, während die Aktivierung von GCGR den Energieverbrauch erhöht. Als Peptid der nächsten Generation stellt Retatrutide einen Meilenstein in der metabolischen Pharmakotherapie dar.

Retatrutid ist sowohl im lyophilisierten Vial-Format zur Labor-Rekonstitution erhältlich (Dieses Format wird typischerweise für eine kontrollierte Vorbereitung in Forschungsumgebungen gewählt.) als auch im vorgefüllten Forschungs-Pen-Format für die unmittelbare experimentelle Handhabung. (Dieses Format ermöglicht eine sofortige experimentelle Anwendung ohne zusätzliche Vorbereitungsschritte.)

Für detaillierte Hinweise zu Lagerung und Handhabung siehe:

Retatrutid in der Forschung: Stabilität, Lagerung und experimentelle Optimierung

Mechanismusübersicht in experimentellen Modellen

Retatrutid zeigt Aktivität über drei miteinander verbundene Rezeptorsysteme:

• GLP-1-Rezeptorsignalisierung – untersucht in der Glukose- und Sättigungsforschung
• GIP-Rezeptorsignalisierung – analysiert in Insulinantwort-Modellen
• Glukagon-Rezeptorsignalisierung – erforscht im Kontext von Energieverbrauch und metabolischer Flexibilität

Das kombinierte Aktivierungsprofil unterstützt eine integrierte Analyse metabolischer Signalwege statt isolierter Rezeptorstudien.

Primäre Forschungskombination

In experimentellen Forschungsumgebungen wird Retatrutide häufig gemeinsam mit Verbindungen untersucht, die an wachstumshormonbezogenen Signalwegen beteiligt sind.

CJC-1295 – Forschung zur Wachstumshormon-Signalübertragung

Alternativer hormoneller Forschungskontext

Einige experimentelle Modelle untersuchen Retatrutide parallel zu anderen Verbindungen, die an der Modulation der Wachstumshormon-Achse beteiligt sind.

Ipamorelin – GHRP-bezogene Signalforschung
Tesamorelin – Forschung zur Modulation der GH-Achse
Tesamorelin + Ipamorelin – GH-Achsen-Forschungsmodell

Metabolischer und zellulärer Forschungskontext

Zusätzliche Forschungsrahmen untersuchen metabolische Effizienz und zelluläres Gleichgewicht ergänzend zu signalfokussierten Studien.

SLU-PP-332 – Trainingsmimetische Stoffwechselforschung
L-Glutathion – Redox-Gleichgewicht und antioxidative Forschung

 

Produktbeschreibung

  • Synonyme: Retatrutid, LY‑3437943, GLP1‑R

  • Molekularformel: C₂₂₁H₃₄₂N₄₆O₆₈

  • Molekulargewicht: ~4731.33 g/mol 

  • CAS-Nummer: 2381089‑83‑2

  • Gesamtwirkstoff: 20 mg pro Durchstechflasche (Durchstechflaschenformat: lyophilisiertes Pulver für verbesserte Stabilität.)

  • Haltbarkeit: 36 Monate

 

Weiterführende Artikel

Was ist Retatrutid? – Wissenschaftlicher Überblick

Erfahren Sie, wie Retatrutide im aktuellen Forschungsstand mit Tirzepatide verglichen wird → Retatrutide vs. Tirzepatide.

Die richtige Pufferauswahl ist entscheidend für die Stabilität von Peptiden. Erfahren Sie mehr in unserem Leitfaden zur Rekonstitution: PBS vs. HBS vs. bakteriostatisches Wasser.

Zugehöriger Forschungskontext

Um zu untersuchen, wie metabolische Signalwege mit der Forschung zu Muskelerhalt und adaptiver Regeneration zusammenwirken, siehe:
Muskelwachstum & Regeneration: Forschungsperspektiven

Produktverwendung

Dieser Artikel wird ausschließlich zu Forschungszwecken geliefert.

Peptidspeicher

Alle von PRG bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken.

Bewährte Verfahren zur Lagerung von Peptiden

Für die Zuverlässigkeit von Laborergebnissen ist die korrekte Lagerung von Peptiden unerlässlich. Geeignete Lagerbedingungen tragen dazu bei, die Stabilität der Peptide über Jahre hinweg zu erhalten und sie vor Kontamination, Oxidation und Abbau zu schützen. Obwohl manche Peptide empfindlicher sind als andere, verlängert die Einhaltung dieser bewährten Verfahren ihre Haltbarkeit und strukturelle Integrität erheblich.

  • Kurzzeitlagerung (Tage bis Monate): Peptide kühl und lichtgeschützt lagern. Temperaturen unter 4 °C sind im Allgemeinen geeignet. Lyophilisierte Peptide bleiben oft mehrere Wochen bei Raumtemperatur stabil, jedoch ist die Lagerung im Kühlschrank vorzuziehen, wenn die Verwendung nicht sofort erfolgt.
  • Langzeitlagerung (Monate bis Jahre): Für maximale Stabilität sollten Peptide bei –80 °C (–112 °F) gelagert werden. Vermeiden Sie No-Frost-Gefrierschränke, da Abtauzyklen schädliche Temperaturschwankungen verursachen können.
  • Minimieren Sie Gefrier-Auftau-Zyklen: Wiederholtes Einfrieren und Auftauen beschleunigt den Abbau. Teilen Sie die Peptide stattdessen vor dem Einfrieren in Aliquots auf.

Verhinderung von Oxidations- und Feuchtigkeitsschäden

Peptide können durch den Kontakt mit Feuchtigkeit und Luft beeinträchtigt werden – insbesondere unmittelbar nach der Entnahme aus dem Gefrierschrank.

  • Um Kondensation zu vermeiden, sollte das Fläschchen vor dem Öffnen auf Raumtemperatur erwärmt werden.
  • Behälter sollten möglichst gut verschlossen bleiben und, wenn möglich, unter einem trockenen, inerten Gas wie Stickstoff oder Argon wieder verschlossen werden.
  • Aminosäuren wie Cystein (C), Methionin (M) und Tryptophan (W) sind besonders anfällig für Oxidation.


Lagerung von Peptiden in Lösung

Peptide in Lösung haben eine deutlich kürzere Lebensdauer als in lyophilisierter Form und sind anfällig für bakteriellen Abbau.

  • Falls eine Lagerung in Lösung unvermeidbar ist, verwenden Sie sterile Pufferlösungen mit einem pH-Wert von 5–6.
  • Bereiten Sie Portionen für den Einmalgebrauch vor, um wiederholtes Einfrieren und Auftauen zu vermeiden.
  • Die meisten Peptidlösungen sind bei 4 °C (39 °F) bis zu 30 Tage lang stabil, empfindliche Sequenzen sollten jedoch eingefroren bleiben, wenn sie nicht verwendet werden.


Behälter zur Peptidlagerung

Wählen Sie Behälter aus, die sauber, unbeschädigt, chemikalienbeständig und für die Probe geeignet sind.

  • Glasfläschchen : bieten Klarheit, Haltbarkeit und chemische Beständigkeit.
  • Kunststofffläschchen : Polystyrol (klar, aber weniger widerstandsfähig) oder Polypropylen (durchscheinend, aber chemikalienbeständig).
  • In Kunststofffläschchen versandte Peptide können bei Bedarf zur Langzeitlagerung in Glasfläschchen umgefüllt werden.


Regenesis Peptide – Kurztipps zur Lagerung

  • Peptide sollten kühl, trocken und dunkel gelagert werden.
  • Vermeiden Sie wiederholte Gefrier-Tau-Zyklen.
  • Minimieren Sie den Kontakt mit Luft
  • Vor Licht schützen
  • Vermeiden Sie die langfristige Lagerung in Lösung.
  • Aliquotierte Peptide zur Anpassung an experimentelle Bedürfnisse
Logo for 'Verified Purity' with a shield design, molecular symbol, and text indicating European laboratory standard.

Analytische Transparenz

Alle PRG-Forschungsmaterialien werden gemäß EU-Laborstandards analytisch auf Reinheit und Identität geprüft. Hersteller-Zertifikate der Analyse (COA) sind auf Anfrage erhältlich. Sollte eine unabhängige analytische Prüfung durch ein Dritt­labor Ergebnisse bestätigen, die mit unseren veröffentlichten Spezifikationen übereinstimmen, kann PRG die verifizierten Laborkosten nach Prüfung erstatten.

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